Autor(en): Blubacher, Thomas

Oskar Wälterlin und sein Theater der Menschlichkeit


ISBN 978-3-89487-662-3
Erscheinungsdatum: 01.02.2011
Gebunden, 288 Seiten , 56 s/w-Abbildungen
24,90 EUR(D) inkl. 7% MwSt., 25,60 EUR(A)
Lieferbar

Mit seinem Inszenierungsstil des 'Humanistischen Realismus' hat Oskar Wälterlin das gesamte deutschsprachige Theater im 20. Jahrhundert beeinflusst. Nach Stationen am Theater Basel und der Oper Frankfurt übernahm Wälterlin 1938 die Leitung des Zürcher Schauspielhauses, dem bedeutendsten Stützpunkt deutschsprachigen Exiltheaters außerhalb des nationalsozialistischen Machtbereichs. Hier kamen zahlreiche Ur- bzw. deutschsprachige Erstaufführungen von Stücken heraus, die im Dritten Reich verboten waren. Zu Wälterlins Ensemble zählten Schauspieler wie Therese Giehse, Leonard Steckel oder Wolfgang Langhoff sowie nach dem Krieg Gustav Knuth, Will Quadflieg oder Brigitte Horney. Autoren wie Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt gelang mit Wälterlins Inszenierungen der Durchbruch. Dieses Buch erzählt auf lebendige Weise die Biografie eines großen Humanisten, der mit Leib und Seele Theatermann war.




kaufen 


    



Andere Nutzer schauten auch an:


ABC des Sprechens

Puffer, Heidi

Nicht nur Schauspieler und Sänger müssen sich perfekt artikulieren können. Auch Radio- und Fernsehmoderatoren, Manager, Politiker, Priester, Lehrer und Autoren sind gut damit beraten, ihre stimmlichen...

mehr

Ersungenes Glück

Moser, Edda

Am 20. August 1977 startete von Cape Canaveral aus die Voyager II, eine Raumsonde, an deren Bord sich in Kupfer gravierte Schallplattenaufnahmen von irdischen Geräuschen und Grußworten in vielen...

mehr

Traumberuf Opernsänger

Uecker, Gerd

Viele junge Menschen, die gerne singen, verspüren den Drang, ihr Können zu professionalisieren. Nach wie vor gilt dabei die Oper als reizvolles berufliches Umfeld, das mit Anna Netrebko oder Jonas...

mehr

55 Monologe der Liebe, Lust und Leidenschaft

Die Liebe ist ein seltsames Spiel, sie kommt und geht, sie macht unfassbar glücklich oder zu Tode betrübt, sie versetzt Berge oder vernichtet, sie darf nicht sein oder wird nicht erwidert. '55...

mehr

Die Kunst der Dramaturgie

Seit im 20. Jahrhundert das Theater seine klassischen Grenzen gesprengt hat, ist auch der Dramaturg weit mehr als nur ein 'Mit'-Arbeiter der Regie. Neben der Analyse, Bearbeitung und Übersetzung von...

mehr