Buchpräsentation: „Fritz und Alfred Rotter – Ein Leben zwischen Theaterglanz und Tod im Exil“

14.3.2020, 14:00-14:30 UhrLeipziger Buchmesse, Messegelände, Literaturcafé Halle 4, Stand B600

Berlin in den „Goldenen Zwanzigern“: Das Metropol-Theater, das Residenz-Theater, das Lessing-Theater und viele andere sind die „Rotterbühnen“. Wer auf ihren Brettern steht, hat es geschafft, die Brüder Fritz und Alfred Rotter machen Fritzi Massary, Käthe Dorsch, Hans Albers, Richard Tauber und Grete Mosheim zu Stars. Als Theaterdirektoren und Regisseure setzen sie aber vor allem auf einen weiteren Star: die Operette.

Doch Anfang der 1930er Jahre gibt es Rückschläge künstlerischer und politischer Natur: Der Komponist Franz Lehár steigt aus – und die Nazis erstarken. Beim sogenannten Ku’damm-Krawall 1931, bei dem Nazis Menschen vor dem Theater zusammenschlagen und drinnen eine Aufführung massiv stören, spüren sie zum ersten Mal, dass sie nicht unangreifbar sind. Unter diesem Eindruck verschaffen sie sich die Liechtensteinische Staatsbürgerschaft.

In der Silvesternacht 1932 erleben sie einen beinahe rauschhaften Triumph mit der Operette „Ball im Savoy“ – und werden noch in derselben Nacht über den Tisch gezogen.

In fünf Akten erzählt Peter Kamber in seinem zur Leipziger Buchmesse erscheinenden Buch packend und berührend die tragische, unglaubliche und wahre Geschichte der Brüder Fritz und Alfred Rotter und ihrer Familie.

Mitwirkende: Peter Kamber, Sabine Melchert

Erscheint am 6.3. im Henschel Verlag:
Peter Kamber – Fritz und Alfred Rotter. Ein Leben zwischen Theaterglanz und Tod im Exil
504 Seiten, 26,00 EUR